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Wunderelixiere

in den chinesischen Kampfkünsten



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Als dem junge Shaolin die Glieder nach den vielen harten Trainingsstunden zu schmerzen begannen, zauberte der alte chinesische Sifu ein kleines Fläschchen mit einer übel riechenden Flüssigkeit aus seinem Gewand hervor. Diese Flüssigkeit hatte die Farbe und die Konsistenz von Sojasoße. Auf dem Grund des Fläschchens hatten sich aufgedunsene Zweige und andere unidentifizierbare pflanzliche Substanzen abgesetzt. Der Junge wich voller Abscheu vor seinem Meister zurück, als dieser den linken Arm des Jungen ergriff und versuchte, diesen mit dem geheimnisvollen Elixier einzureiben. Kaum hatte der alte Lehrer ein wenig von dem dickflüssigen Einreibemittel auf dem Unterarm des jungen Shaolin verteilt, da spürte der Junge auch schon, wie sich eine starke Hitze in seinen Muskeln ausbreitete und sah, wie sich seine Haut errötete. Doch nach ein paar Minuten waren das anfängliche Brennen der Haut sowie der Schmerz und die Anspannung in den Muskeln wie von Zauberhand verschwunden. Voller Begeisterung und Wissbegierde wollte der Junge seinen Meister nun zu diesem Wunderelixier befragen. Doch der alte Sifu lächelte nur milde und antwortete dem jungen Shaolin mit geheimnisvoller Miene: "Es ist Dit Da Jow. Doch mehr dazu ein andermal."

Anmerkung: Dit Da Jow ist die kantonesische Bezeichnung für dieses Einreibemittel, das auf Mandarin Tieh Ta Chiao genannt wird. Dit Da Jow wird im Englischen mit "Iron Striking Wine" übersetzt.

Infolge der hohen Verletzungsgefahr im Kampf bestand zwischen Kampfkunst und Heilung in China von jeher eine natürliche Verbindung. So deutet bereits die Langform des chinesischen Zeichens für Medizin (Yi) auf einen ursächlichen Bezug zwischen traditioneller chinesischer Medizin und der Kampfkunst hin. Denn der obere Teil des Zeichens enthält den Pfeil (Shi) und die Lanze (Shu). Die chinesische Kultur besaß schon im Altertum eine vergleichsweise hoch entwickelte Heilkunst, die im Einklang mit der besonderen Wertschätzung des menschlichen Körpers stand. Denn im Daoismus spielte der Körper und seine Erhaltung eine zentrale Rolle. Deshalb waren Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Heilkunde eine Frage von Gesunderhaltung und Überleben. So ist bekannt, dass viele berühmte Kämpfer zugleich bekannte Ärzte waren, wie zum Beispiel Wang Ziping (1881-1973). Dieser wurde in einer Familie in Hebei geboren, in der Kampfkunst über Generationen praktiziert wurde. Wegen seiner Kraft und seiner Kampffähigkeiten wurde er auch über die Grenzen Chinas berühmt. Dennoch stammen die alten Heilmittel, wie beispielsweise die zahlreichen Linimente, vor allem von den Shaolin-Mönchen. So war die Gesunderhaltung ein wichtiger Aspekt der Praxis von Kampfkunst in den Klöstern. So geht die Entwicklung der traditionellen Behandlung von spezifischen Kampfverletzungen durch Schläge und Waffeneinwirkung, Knochenbrüchen, inneren Verletzungen und offenen Wunden auf die Shaolin-Mönche zurück. Jedoch hielten sie viele Heilmethoden und Rezepturen zur Behandlung von Verletzungen und Wunden geheim.

Anmerkung: Nicht umsonst besagt eine Legende, dass Bodhidharma die achtzehn Grundübungen Shaolins entwickelte, um die Mönche vom Schlafen während der strapaziösen Sitzmeditation abzuhalten.

Obwohl heutzutage den meisten Kampfkünstlern schmerzlindernde und muskelentspannende Einreibemittel wie Dit Da Jow und Tigerbalsam geläufig sind, kennen die wenigsten die genaue Zusammensetzung dieser Elixiere. Tatsache ist, dass diese Mittel nicht auf einem einheitlichen Rezept beruhen. Ein Grund für die Vielzahl der Rezepturen und Herstellungsweisen chinesischer Einreibemittel ist die Tatsache, dass viele Meister ein eigenes Rezept entwickelt haben. Die Rezepturen wurden von ihren Familien wie wohlgehütete Schätze behandelt und mit größter Sorgfalt und Geheimhaltung an die folgenden Generationen weitergegeben. Die Zusammensetzung der Einreibemittel variierte somit nach der Region, aus der sie stammten. Denn waren einzelne Heilkräuter in einer Region Chinas im Überfluss vorhanden, so konnte es sein, dass dieselben Kräuter in einem anderen Gebiet gar nicht oder nur spärlich wuchsen. Aus diesem Grund mussten andere Kräuter mit einer vergleichbaren Wirkung als Ersatz dienen.

So handelt es sich bei Dit Da Jow um einen Oberbegriff für ein altes chinesisches Liniment, das nach den unterschiedlichsten Rezepturen hergestellt werden kann. Dit Da Jow wird in den Kampfkünsten primär als durchblutungsförderndes und schmerzlinderndes Einreibemittel für verschiedene Abhärtungsübungen wie das "Iron-Palm" oder "Eiserne Hand" Training benutzt. Das "Iron-Palm" Training dient der äußerlichen Abhärtung der Haut, Muskeln und Knochen. Jedoch dient es zugleich der Entwicklung des Qi. Diese Übung soll die Entwicklung der inneren Energie fördern, sodass der Gebrauch von roher Muskelkraft allmählich reduziert wird. Beim "Iron-Palm" Training soll das Qi nämlich direkt ins Ziel geleitet werden. Es gibt verschiedene Methoden, das "Iron-Palm" Training auszuführen. Jedoch dient als Trainingsmaterial meistens eine Mischung aus grünen und schwarzen Bohnen. Diese kommen in einen Topf, der tief genug sein sollte, damit die Hände bis zum Handgelenk eintauchen können, ohne den Boden zu berühren. Dann werden beide Hände aus Schulterhöhe mit den Fingerspitzen (Speerhand) bis zum Handgelenk in die Bohnen gestoßen. Als Nächstes werden die Hände fest zu Fäusten geballt und aus dem Behälter bis in Schulterhöhe heraufgezogen. Von dort aus stößt man nun beide Fäuste in die Bohnen so tief es geht. Da diese Übung die Handgelenke und Sehnen sowie auch die Haut äußerst strapazieren kann, ist ein Einreibemittel wie Dit Da Jow notwendig, um Verletzungen zu verhindern. Denn bei Verletzungen stagnieren gewöhnlich Qi- und Blutfluss an irgendeiner Stelle. Bei leichten Traumata gerät das Qi in Mitleidenschaft, bei Schwereren hingegen das Blut, und Schmerzen und Schwellungen entstehen. Stagnierendes Blut äußert sich als blaue Flecken. Dit Da Jow kann solche Verletzungen mildern, da es den Qi- und den Blutfluss auf einzigartige Weise anregt. Dit Da Jow kann deshalb sowohl vorbeugend vor dem Training, als auch als eine Art "Beruhigungsmittel" nach dem Training angewandt werden. Doch hierzu später mehr.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einem kalt und einem warm anzuwendenden Dit Da Jow. So ist Rei Dit Da Jow eine Medizin, die in möglichst heißem Zustand für Handbäder verwendet wird. Dadurch wird die Durchblutung eines größeren Körperbereichs gefördert und somit gewährleistet, dass wichtige Akupunkturpunkte der Hand offen und durchlässig gehalten werden. Für das "Iron-Palm" Training sind vor allem die Akupunkturpunkte Lao Kung (8. Akupunkturpunkt des Herzmeridians) und Shao Fu (P8: Im Zentrum der Arbeit) bedeutsam. Der Akupunkturpunkt Lao Kung ist insofern bedeutsam, als er eine wichtige Verbindungsstelle darstellt, durch die das Qi fließt, bevor es die Finger erreicht. Doch auch Shao Fu ist gleichermaßen bedeutsam, denn er reguliert das Herz und wird benötigt, um kosmisches Qi aufzunehmen und nach außen, d. h. in diesem Fall, in ein Ziel zu lenken. Rei Dit Da Jow hat im Seven Star Mantis Kung-Fu seine Entsprechung im Yenk Sai. Dahingegen ist Han Dit Da Jow ein kaltes Einreibemittel für Verletzungen jeglicher Art. Obwohl seine Eigenschaften dem des warmen Dit Da Jow ähnlich sind, kann die Zusammensetzung stark variieren.

Zudem unterscheidet man zwischen Tinkturen und Einreibemittel, die vor, während oder nach dem Training angewandt werden können. Dit Da Jow, das vor dem Training benutzt wird, soll die Muskeln und Sehnen der Hände entspannen, sodass das Qi während des Schlagtrainings ungehindert durch die Hände zirkulieren kann und nicht durch die Wucht eines Schlages sofort stagniert. Deshalb badet man die Hände vor dem Training einige Minuten in Yenk Sai oder einer anderen vergleichbaren warmen Lösung. Bei Dit Da Jow, das während des Trainings benutzt wird, handelt es sich zumeist um Stärkungsmittel in Form von Pillen (Yao Pian) oder Säften (Yao Jow). Diese sollen hier jedoch keine weitere Erwähnung finden. Dit Da Jow, das nach dem Training angewandt wird, ist ein Einreibemittel, das Verletzungen kurieren soll, die durch das Training entstanden sind. Dies sind gewöhnlich Verletzungen in Form eines Schlags oder einer Zerrung, die den Qi- und Blutfluss an der betreffenden Stelle hemmen. Das Blut tritt dann aus den Adern und sammelt sich im Gewebe an; es fließt nun nicht mehr normal und behindert auch den Qi-Fluss. Es entstehen dann Schmerzen, Schwellungen und blaue Flecken, manchmal auch langfristige Schmerzen oder Behinderung mit Schwäche. Es ist jedoch zu beachten, das Dit Da Jow als Heilmittel für schwerere Verletzungen wie Verstauchungen und starke Prellungen nicht ausreichend ist. In solchen Fallen ist ein Arztbesuch erforderlich.

Obwohl es verschiedene Arten von Dit Da Jow gibt, beinhalten alle Zusammensetzungen vergleichbare Wirkstoffe. So verfügen die meisten Dit Da Jow-Formeln über entzündungshemmende und schmerzlindernde Substanzen. Da diese Wirkstoffe auch durchblutungsfördernd sind, beschleunigen sie den Heilungsprozess. Beispielsweise beinhalten die meisten Dit Da Jow-Rezepturen ein krampflösendes Mittel, wie Calendula oder Majoranöl. Denn infolge einer Verletzung verkrampfen sich die Muskeln häufig. Dies kann als eine Schutzreaktion des Körpers angesehen werden, mit der die beschädigten Körperteile vor weiteren Reizungen bewahrt werden. Da ein verkrampfter Muskel den Heilungsprozess verlangsamt und deshalb erschwert, ist ein Antispastikum ein unerlässlicher Bestandteil in einem Liniment. Darüber hinaus beinhalten sämtliche Einreibemittel die Qi- und Blutzirkulation fördernde Substanzen, wie zum Beispiel die starke Wärme erzeugenden Heilkräuter Cayennepfeffer, Chili, Zimt und Eukalyptus. Die Durchblutung einer verletzten Körperstelle ist sehr wichtig, um die Heilung sowie die Zellerneuerung zu beschleunigen, und um den Aufbaustoffwechsel zu fördern. So verringert die sofortige Behandlung einer Verletzung mit Dit Da Jow Schmerzen sowie mögliche Langzeitbeschwerden, weil die Selbstheilungskräfte des Körpers schneller einsetzen können. Zudem vermögen ätherische Öle wie Wintergrün- und Pfefferminzöl eine starke Hitze zu erzeugen und fördern die Durchblutung somit zusätzlich. Aus diesem Grund ist auch in bekannten Einreibemitteln der westlichen Welt das Menthol ein sehr wichtiger Bestandteil. Man denke zum Beispiel an Wick Vaporub Erkältungssalbe. Jedoch findet Dit Da Jow nicht bloß als vorbeugendes Einreibemittel für das "Iron-Palm" Training Verwendung. Denn Dit Da Jow ist in der chinesischen Kultur von jeher für Gelenkbeschwerden wie Arthritis sowie für eine Vielzahl von Entzündungskrankheiten wie beispielsweise Burstitis (Schleimbeutelentzündung) angewandt worden. Denn durch Dit Da Jows durchblutungsfördernde Wirkung werden Giftstoffe und Schlacken schneller gelöst, sodass der Körper Nährstoffe leichter transportieren kann. Außerdem wird die Sauerstoffzufuhr des Blutes dadurch verbessert. Neben Dit Da Jow gibt es aber auch noch weitere hochwirksame Einreibemittel der chinesischen Medizin, wie zum Beispiel roter und weißer Tigerbalsam und Je Yau (Hot Medicine). Diese haben eine vergleichbare Wirkung wie Dit Da Jow.

Ich möchte nun einige einfache Rezepte dieser Einreibemittel vorstellen. Diese Linimente sind besonders leicht und unkompliziert herzustellen und eignen sich deshalb sehr gut zum Ausprobieren und Experimentieren.

Dit Da Jow-Schnellrezepte

Dit Da Jow 1 (Rezept für etwa 0,5l Lösung)

Zutaten Menge
Majoranöl 1 Esslöffel
Wintergrünöl 1 Esslöffel
Eukalyptusöl 1 Esslöffel
Nelkenöl 1 Esslöffel
Olivenöl 1 Esslöffel
Kampferöl 4 Esslöffel

Herstellung:
Einfach alle Zutaten vermischen und sofort die schmerzenden Muskeln und Körperteile mit der Lösung einreiben.

Dit Da Jow 2 (Rezept für etwa 0,5l Lösung)
Zutaten Menge
Olivenöl 0,5l
Lavendelblätter 28g
Ingwer 28g
Kamillenblüten 28g
Rosmarinblätter 28g
Chinesische Datteln 4 Stück (Jujube)

Herstellung:
Die Kräuter zusammen mit den zerkleinerten Datteln für etwa zwei Wochen in dem Olivenöl einweichen. Dann wird die Lösung abgegossen und auf die wunden Muskeln oder die entzündeten Gelenke aufgetragen.

Je Yau (Hot Medicine)
Da Je Yau generell eine intensivere Wirkung als Dit Da Jow erzielt (d. h. es produziert mehr Wärme), sollte es mit Vorsicht angewandt werden. Denn vor allem das Cayenneöl kann zu Hautirritationen führen. Bei sehr heller und empfindlicher Haut sollte Je Yau deshalb nicht benutzt werden.

Je Yau-Rezeptur (Rezept für etwa 0,5l Tinktur)
Zutaten Menge
Olivenöl 0,25l
Pfefferminzöl 2 Esslöffel
Cayenneöl 1-2 Esslöffel
Pinienöl 1 Esslöffel

Cayenneöl Zubereitung:
Eine Tasse Olivenöl (ca. 0,25l) wird mit drei gestrichenen Esslöffeln Cayennepfeffer versetzt und für zwei Wochen stehen gelassen. So erhält man Cayenneöl.

Herstellung:

Einfach alle Zutaten vermischen und für drei Tage ziehen lassen. Das Öl kann dann bei Muskelschmerzen und Verkrampfungen angewandt werden.

Tigerbalsam
Tigerbalsam ist eine alte chinesische Salbe, die bei Prellungen und Muskelkater, aber auch bei Kopfschmerzen und Erkältungen hilft. Es gibt weißen und roten Tigerbalsam. Beide Einreibemittel enthalten dieselben Wirkstoffe, allerdings in unterschiedlicher Konzentration. Während der weiße Tigerbalsam vor allem bei Erkältungskrankheiten wirksam ist, und erkältungsbedingte Beschwerden löst, wirkt der rote Tigerbalsam in erster Linie bei Muskel- und Gelenkbeschwerden. Man kann ihn erfolgreich bei rheumatischen Erkrankungen, bei Arthrose, Ischias, Kreuzbeschwerden, Hexenschuss, bei Prellungen, Zerrungen, Muskelverspannungen, Verstauchungen und anderen Sportverletzungen einsetzen. Roter Tigerbalsam wird aber auch vorbeugend zum Aufwärmen der Muskeln vor dem Training verwendet. Aber auch der weiße Tigerbalsam hilft bei Gelenkbeschwerden.

Der Name dieser ungewöhnlichen Salbe leitet sich von einem alten chinesischen Sprichwort ab: "Wenn du dich mit diesem Balsam einreibst, dann bekommst du geschmeidige Gelenke, wie die eines Tigers." Somit deutet der Name bereits auf die wohltuende Wirkung dieses Einreibemittel bei Muskel- und Gelenkbeschwerden hin. In Tigerbalsam sind somit auch nicht, wie von manchen besorgten Tierschützern befürchtet, Bestandteile des Tigers enthalten. Der Name dieser Salbe stammt darüber hinaus auch von dem Vornamen des chinesischen Kräuterheilkundigen ab, der dieses Heilmittel vor etwa 100 Jahren in seiner ursprünglichen Rezeptur serienmäßig herzustellen begann. Sein Vorname war nämlich Aw Boon Haw, was "Tiger" bedeutet. Es ist also auch der Balsam des "Herrn Tiger".

Weißer Tigerbalsam (Rezept für etwa 25g Salbe)

Zutaten Menge
Olivenöl 4ml
Pfefferminzöl 3ml
Eukalyptusöl 2ml
Nelkenöl 1ml
Zimtöl 0,5ml
Gereinigter Bienenwachs (Gelb) 15g
Bienenwachs (Gelb)
Menthol (Kristallin) 2,5g
Kampfer 5g

Herstellung:
Im Wasserbad wird das Bienenwachs in Olivenöl geschmolzen. Dann wird bei möglichst geringer Wärmezufuhr der zuvor gemörserte Kampfer gelöst und das ebenfalls gemörserte Menthol hinzugefügt. Sobald das Menthol gelöst ist, werden die ätherischen Öle unter stetem Rühren hinzugefügt. Danach wird das Wasserbad entfernt und die Salbe im Eiswasser abgekühlt. Während des Abkühlens fortwährend rühren. Der feste Balsam kann dann in Salbentröpfchen abgefüllt werden.

Roter Tigerbalsam (Rezept für etwa 25g Salbe)
Zutaten Menge
Vaseline 15g
Wick Vaporub 2-3 Esslöffel
Cayennepfeffer 1 Esslöffel
Roter Chili (getrocknet) 1 Esslöffel

Herstellung:
Vaseline bei geringer Wärmezufuhr schmelzen. Dann zwei bis drei Esslöffel Wick Vaporub Erkältungssalbe hinzufügen und rühren, bis alles geschmolzen und vermengt ist. Anschließend das Chilipulver und den Cayennepfeffer hinzufügen und verrühren. In noch flüssigem Zustand die Mischung in Salbentröpfchen abfüllen und anschließend abkühlen lassen.

Quellenangaben:
Baker, John Raymond - Liniments of the Sifu. Magic Potions to Cure What Ails You. In: Black Belt Magazin, Dezember 1987, S. 58-61.

Crescione, John - Wing Chun Dit Da Jow / www.wingchun.org

Filipiak, Kai - Die chinesische Kampfkunst. Spiegel und Element traditioneller chinesischer Kultur. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2001.

Gascoigne, Stephen - Gesundheit durch chinesische Medizin. Selbstheilung mit Kräutern, Akupressur, Qi Gong und richtiger Ernährung. München: Delphi bei Droemer Knaur 1997.

Wilkes, Brian - Dit Da Jow: The Magic Healing Potion You Can Make at Home. In: Inside Kung-Fu, Mai 1988, S. 68-71.

© Sirinya Pakditawan
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