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Der chinesische Löwentanz



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Der Symbolismus in der chinesischen Kultur ist sicherlich ausgeprägter als in anderen Kulturen, und so sind auch die Grenzen zwischen Sprache, Bildern, Kunst und Religion fließend und für Außenstehende schwer oder gar nicht zu enträtseln. Woher kommt der "chinesische Löwe", obwohl er nicht in China heimisch ist? Dieser Bericht will die verschiedenen Aspekte des chinesischen Löwentanzes aufdecken und erläutern.

Ein Geschenk des persischen König
Der Löwe ist nicht in China beheimatet. Es wird die Geschichte erzählt, dass der persische König dem chinesischen Herrscher Geschenke machte; unter diesen Geschenken waren auch ein Elefant, ein Nashorn und ein Löwe. Der Herrscher liebte den Löwen und war sehr traurig, als dieser starb. Also mussten sich Bedienstete des Königs als Löwe verkleiden, um die Stimmung des Königs zu heben. So ist angeblich der nördliche Löwe entstanden.

Der Traum des Herrschers
Es gibt Mythen und Folklore, die sich über die Jahrtausende gehalten haben. Wie entstand der südliche Löwe? Eine sehr berühmte Geschichte ist aus der Tang-Dynastie (618 n. Chr. - 906 n. Chr.), die besagt, dass der Herrscher träumte, ein seltsames Tier hätte sein Leben gerettet. Am nächsten Morgen erzählte er den Traum und wollte wissen, was für ein Tier das gewesen sein konnte und was für eine Bedeutung es hatte? Ein Minister erklärte, es müsse sich um einen Löwen handeln, ein Tier aus dem Westen. Da der Löwe sein Leben gerettet hatte, sah der Herrscher ihn als Zeichen des Glücks. So befahl er, dass ein Löwe gebaut werden sollte. Da niemand einen echten Löwen gesehen hatte, wurde er nach den Schilderungen des Königs und nach dem Einbeziehen von Elementen anderer "Tiere" (Drache, Einhorn oder Phönix) entworfen.

Die Verbannung des Löwen aus dem Himmel
Die religiöse Basis für den Löwen war der Foo Hund. Der Foo Hund war ein Wächter des Jadekönigs (der Jadekönig beherrscht den Himmel, steht aber unter Buddha), welcher die Blume der Unsterblichkeit bewacht. Der Löwe (Foo Hund) geriet in Versuchung und fraß die Blume. Der Jadekönig war darüber sehr erzürnt, da dies auch nicht die erste Verfehlung des Löwen gewesen war. Er köpfte den Löwen und verbannte ihn. Kwan Yin, die Göttin der Gnade, sah, was passierte und der Löwe tat ihr leid, denn obwohl er geköpft worden war, war er nicht tot (er hatte schließlich von der Blume der Unsterblichkeit gegessen). Sie nahm ein verzaubertes Band und band Kopf und Körper zusammen. Der Löwe war sehr dankbar und reumütig und versprach, von nun an gut zu sein. Um dem Löwen zu helfen, befestigte Kwan Yin einen Spiegel an der Stirn des Löwen, der das Böse abschrecken sollte, denn das Böse kann das eigene hässliche Gesicht nicht ertragen.

Das Nien
Ein Dorf wurde von einem seltsamen Biest (Nien) terrorisiert, weder Tiger noch Ochse konnten es besiegen. Da fragten die Dorfbewohner den Löwen. Der Löwe half und besiegte das Nien (so benannt, weil es immer zum Jahresende kam und "Nien", ähnlich wie das chinesische Wort für "Jahr" klingt). Das Nien wurde verletzt und verschwand, schwor aber Rache. Da der Löwe aber im nächsten Jahr nicht helfen konnte, weil er die Tore des Herrschers bewachen musste, bauten die Bewohner einen Löwen nach. Zusammen mit dem Krach, den sie mit Pfannen und Töpfen machten, verscheuchten sie das Nien. Seitdem feiern die Menschen Neujahr mit dem Löwentanz, um Unglück und Böses zu verscheuchen. Die Dorfbewohner besiegen das Nien und der Mönch zähmt den Löwen.

Eine andere Geschichte berichtet von einem Dorf, das einen Kung-Fu Experten anheuerte, um einen Löwen zu töten, der das Dorf terrorisierte. Der Kung-Fu Experte konnte den Löwen nicht töten, aber er brachte den Dorfbewohnern Kung-Fu bei, damit sie sich beim nächsten Angriff selber verteidigen konnten. So konnten die Bewohner beim nächsten Angriff den vermeintlichen Löwen töten. Die Bewohner feierten deshalb das Neujahrsfest mit einem Tanz in einem Löwenkostüm. In einer anderen Version baten die Bewohner einen Mönch um Hilfe, welcher auch der Bitte nachkam. Als der Löwen wiederkam, tötete ihn der Mönch aber nicht, sondern zähmte ihn. Wahrscheinlich wurde der Löwe so zum Beschützer des Dorfs.

Die verschiedenen Arten des Löwen
Der Löwentanz wird - hauptsächlich in den westlichen Medien - mit dem Drachentanz verwechselt. Benötigt man für den Löwentanz lediglich 2 Personen (ohne Musiker), so sind es beim Drachentanz mindestens 10 Personen (ohne Musiker), die den Drachen führen. Zum ersten Mal dokumentiert ist der Löwentanz während der Han-Dynastie (206 v. Chr. - 24 n. Chr.) und etablierte sich während der Tang-Dynastie (618 n. Chr. - 906 n. Chr.). Das Aussehen des Löwenkostüms hat sich in den letzten Jahrhunderten geändert.

Es gibt vier Arten des Löwen:
Pi Kou Shih - geschlossener Mund
Kai Kou Shih - offener Mund
Pai Fanf Shih - Norden / Beijing
Hsing Shih - Süden / Kantonesisch

Meistens werden die Löwen aber nur nach den Regionen Norden und Süden unterschieden, da diese die Populärsten sind.

Nördlicher Löwe / Beijing Löwe
Der nördliche Beijing Löwe ähnelt einem Pekinesen (Hund). Die Spieler sind völlig verdeckt und die Bewegungen erinnern an einen Zeichentrickhund, der Stunts auf riesigen Bällen oder Wippen/Schaukeln vollführt. Es gibt männliche und weibliche nördliche Löwen, die sich - neben anderen Attributen - in erster Linie durch die Farben der am Kopf befestigten Bänder unterscheiden. Es gibt sogar Baby-Löwen, die meistens von Kindern gespielt werden. Der Körper dieses Löwen wird aus verschiedenen gelb gefärbten Garnen, Nylon, Hanf und anderen Materialen zusammengenäht. Das gelb ist ein goldgelb, die Farbe der Herrscher in China. So wurde der Tanz zuerst nur für die Herrschenden und das Königshaus aufgeführt. Das normale Volk und der Rest der Welt bekamen den Löwen zum ersten Mal von chinesischen Akrobaten vorgeführt. Ursprünglich wurde der Kopf des nördlichen Löwen aus Holz geschnitzt. Heute benutzt man für die Rohkonstruktion des Kopfes Bambus, Rattan oder moderne Materialien, auf die Pappmaschee aufgetragen wird. Der nördliche Löwe dient in erster Linie der Unterhaltung.

Südlicher Löwe
Die zweite Löwenart ist der populärere südliche kantonesische Löwe, von dem es viele Unterarten gibt. Sicherlich zwei der Populärsten sind der Fut Shan Löwe (Foshan-Buddha Berg Löwe) und der Hok Shan Löwe (Hoshan-Kranich Berg Löwe). Eine Erklärung, warum sich besonders diese beiden Arten großer Popularität erfreuen, ist wahrscheinlich darin zu finden, dass viele Chinesen aus der Provinz Guangdong (Kwangtung) ins Ausland emigrierten und so diese beiden Arten weltweit bekannt geworden sind. Der südliche Löwentanz wird meistens von traditionsbewussten Kung-Fu Schulen aufgeführt, reichere Schulen stellen dafür einen Löwentanz-Meister ein, der die Jugend zusätzlich in chinesischer Kultur unterricht und sie körperlich trainiert. Anfangs wurden die Löwentänze von den Schauspielern und Tänzern der örtlichen chinesischen Operntruppe aufgeführt.

Fut Shans und Hok Shans goldene Löwen
Der Fut Shan Löwenkopf ist runder und das Maul ist gebogen, während das Gesicht des Hok Shan länglicher ist und sein Maul gerade ist. Traditionell wird der Rahmen des Löwenkopfes aus Rattan, Korb und Bambus gemacht, die Hülle wird dann mit Pappmaschee überzogen. Dann werden die Farbe und die Muster aufgetragen. Der Kopf wird dann mit Ornamenten und Dekoration geschmückt. Es gibt im Löwenkopf auch bewegliche Teile, mit denen Augen und Mund geöffnet werden können oder die Ohren bewegt werden. Das ermöglicht den Spielern, den Löwen lebendiger aussehen zu lassen. Die Augen sind aus Holz gemacht, in der Mitte ist ein Loch, in das ein Glasstück eingesetzt wird. Mit der Entwicklung von Batterien, kleinen Birnen und Leuchtdioden wurden/werden solche anstelle des Glasstückes eingesetzt, um den Augen einen glühenden/leuchtenden Blick zu geben. Die Köpfe sind schwer, ein kompletter Kopf kann - je nach Dekoration und der Menge der Ornamente - zwischen 15 und 25 Kilo wiegen. Die beiden Tänzer sind nicht völlig verdeckt (anders als beim nördlichen Löwen). Unter dem farbenprächtigen und langen Körper (Fell) hauchen die Tänzer, meistens in gebeugter Haltung, dem Löwen Leben ein. Diese Art Löwen werden nicht nur für religiöse Zwecke eingesetzt, auch beim Kung-Fu Training kommen sie zum Einsatz. Das Gewicht des Löwenkopfes hilft hier bei der Kräftigung von Rücken und Oberkörper. Die Fußarbeit und Schrittfolge ist von Schule zu Schule unterschiedlich. Welchen südlichen Löwen eine Schule wählt, hängt vom Kung-Fu Stil, den sie lehrt, ab. Zum Beispiel wählen Anhänger des Hung Gar Kung-Fu Fut Shan Löwen, Anhänger von Choy Lay Fut oder Chow Gar Schulen wählen den Hok Shan. Dies ist eher eine generelle Ausrichtung, als eine in Stein gemeißelte Regel. In Gebieten wie Malaysia, Singapur und Taiwan ist der Hok Shan Löwe sehr verbreitet, in Hongkong ist es überwiegend der Fut Shan Löwe.



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Durch moderne Verbundstoffe wie Aluminium, PVC, vorab gefärbtem Papier und anderen Materialen und dem Verzicht von vielen Ornamenten, ist der südliche Löwenkopf mittlerweile im Gewicht geschrumpft. Die neuen Löwen haben außerdem einen kürzeren Schwanz

"Es wird gesagt, ein Sifu habe nach einem verlorenen Wettkampf in seiner Wut das Fell halb abgerissen. Nachdem er seine Gelassenheit wieder gewonnen hatte, merkte er, was er getan hat und reparierte den Rest des Fells. Durch den Vorteil des kürzeren Fells konnte sein Team den nächsten Löwentanzwettbewerb gewinnen".

Diese Änderung wurde auch teilweise benötigt, weil Löwentanzwettbewerbe auf hohen Pfählen, bekannt als Jongs, immer beliebter wurden. Die Tänzer tragen zudem Hosen mit dem gleichen Muster des Felles, die die Beine des Löwen darstellen sollen. Diese neueren Löwen werden "Golden Lions" genannt. Ihre Bewegungsabläufe gleichen eher dem nördlichen Gegenstück, dem Beijing Löwe. Man benutzt gerne die Phrase "südlicher Löwe, nördlicher Tanz". Das neue leichte Gewicht des modernen Löwenkopfes ermöglicht einen realistischen Bewegungsablauf und ermutigt die Tänzer, atemberaubende akrobatische Manöver durchzuführen. Einige Löwentanztruppen benutzen den alten traditionellen Kopf und bringen eine Schicht Fieberglas auf. Das macht den Kopf robuster. Hauptsächlich tun dies Schulen und Vereine, die in Gebieten ansässig sind, in denen Feuerwerk noch erlaubt ist. Natürlich wird der Kopf dadurch schwerer. Für Kämpfer im Training ist dies sicherlich gut, nicht so gut ist es für die Akrobatik auf hohen Pfählen. Daher benutzen Schulen verschiedene Löwen, je nach Gelegenheit, Anlass oder Situation. Ein wesentlicher Unterschied zwischen modernen und traditionellen Löwen ist der Gesichtsausdruck. Moderne Löwen schauen freundlich, die Traditionellen schauen "grimmiger/böser", sie sollten mit ihrem Blick böse Geister und Unglück einschüchtern.

Musik
Der Löwe wird von Musikinstrumenten begleitet, eine Trommel, ein Gong und ein oder mehrere Becken. Die Trommel repräsentiert die Stimme oder das Gebrüll des Löwen und somit seine Stimmung bzw. seine Emotionen. Normalerweise gibt der Trommler den Ton für den Löwen an und dieser folgt dem Rhythmus. Ist der Trommler aber ein Könner, so folgt er der Vorgabe des Löwen. Die Musik erfolgt nicht ganz zufällig, es gibt festgesetzte Soundmuster/Rhythmen.

Die Trommel ist ein sehr wichtiger Bestandteil der chinesischen Kultur, sie wird beim Militär, staatlichen und religiösen Anlässen genauso benutzt, wie in der Musik. Das Trommelfell wird traditionell aus Wasserbüffelleder gefertigt und mit Tung Öl überzogen. Metall oder Eisennägel halten das Fell am Holzrahmen, welches wiederum durch Bänder stramm gehalten wird. Der beste Weg, die Haut zu trocknen, ist sie in die Sonne zu legen. Wenn das Trommelfell sich verzogen hat oder der Klang zu leise ist, legt man ein feuchtes Tuch über Nacht auf den Trommelboden, das hilft, das Fell wieder in Form zu ringen. Das Trommelfell sollte nie zu stramm sein, da sonst der Rückschlag der Trommel zu stark ist und die Gefahr des Einreißens des Fells höher ist. Einige Schulen kleben Isolierband auf die Stelle, wo der Trommelstock das Trommelfell trifft, um so Abnutzung oder Rissen vorzubeugen. Um die Trommel zu stimmen, gibt es im Inneren Stimmgabeln.



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Den Löwen kreieren, mehr als Kunst
Nach der Taiping Revolution in der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die kantonesische Oper für einige Zeit verboten, der Löwentanz aber blieb erlaubt. Während dieser Zeit wurde der Tanz aber nur zum chinesischen Neujahrsfest aufgeführt und davon konnten die Tänzer nicht leben. So kam der Vorschlag auf, den Huo Shih (das Verscheuchen von Unglück) zu etablieren. Aus diesem Grund wurden symbolische Änderungen vorgenommen und dem Löwen wurden religiöse und Glück bringende Eigenschaften zugesprochen.

Religion
Beide, der Fut Shan und der Hok Shan Löwe, wurden zur Darstellung verschiedener Aspekte der chinesischen Kultur erschaffen, insbesondere der Fut Shan Löwe. Zunächst ist da der religiöse Aspekt (Taoismus/Feng Shui). Bei der Kreation des südlichen kantonesischen Löwen haben die Designer eine große Stirn gewählt (die große Stirn ist in der chinesischen Kultur ein Zeichen für Intelligenz), den Bart des Drachens (Lung/Long), die Ohren des chinesischen Einhorns (Kei Lin, nicht zu verwechseln mit der westlichen Version des Einhorns), den Panzer der Schildkröte als kleiner Knubbel an der Kopfrückseite, die Schlange, die sich als Wirbelsäule durch den Körper/Fell zieht, und das Phönix-Geweih.

Die schwarze Schildkröte mit der um sie windenden Schlange, der grüne Drache, der rote Phönix und das Kei Lin sind als die vier himmlischen Tiere bekannt. Die ersten drei zusammen mit dem weißen Tiger gelten als die Ssu Ling, die Wächter der vier Himmelsrichtungen (sie werden in der Astronomie, der Wettervorhersage, der Astrologie und für Weissagungen benutzt). Der Glaube ist, dass die jeweiligen Eigenschaften der Tiere auf den Löwen übergehen.

Der Drache bewacht den Osten, seine Farbe ist grün, seine Jahreszeit ist der Frühling, er repräsentiert das männliche und ein starkes Yang Element mit der Fähigkeit, in den Himmel aufsteigen zu können.

Der Phönix bewacht den Süden und seine Farbe ist rot, er hat ein starkes Yin Element, seine Jahreszeit ist der Sommer. Er gibt dem Löwencharakter Güte, Tugend und Frieden.

Die Schildkröte bewacht den Norden, ihre Farbe ist schwarz (sie wird oft als der schwarze Ritter bezeichnet), ihre Jahreszeit ist der Winter und sie gibt dem Löwen ein langes Leben, Wohlstand und Schutz. Die Schlange ist Teil der Schildkröte und sie steht für Wiedergeburt, Erneuerung und Heilung. Das Einhorn schließlich schützt vor Giftpfeilen und steht für die Weisheit.

Es gibt einige Arten von Geweihen/Hörnern am Löwen. Bekannt sind das Adlerhorn, das Meerschildkrötenhorn und das Phönixhorn. Bis in die Mitte der 70er Jahre hatten einige Schulen an ihren Löwen Metallgeweihe, denn damit konnten sie dann in einem Wettstreit oder bei Auseinandersetzungen die Löwen der anderen Schulen beschädigen. Wenn man sich einen Löwentanz anschaut, sieht man am Geweih des Löwen befestigte Bänder mit einer goldenen Blume und eine glänzende Scheibe auf seiner Stirn. Beides bezieht sich auf die Geschichte, wie der Löwe enthauptet und aus dem Himmel geschmissen wurde. Andere dekorative Elemente wie Pompoms, Metallscheiben usw. sind von der kantonesischen Oper und den Kostümen der Tänzer übernommen.

Die Farben des Löwen
Die Farben des Löwen erfüllen alle einen Zweck und sind nicht zufällig gewählt. Seid der Löwentanz von Schauspielern der südchinesischen kantonesischen Oper und anderen Gruppen aufgeführt wird, werden die Grundfarben mit dem gleichen Kontext und den gleichen Bedeutungen wie in der chinesischen Oper benutzt. Seit der Löwe gezähmt wurde und nach seiner Auferweckung als Kreatur des Guten, gilt, das Farben, welche das Böse oder Unglück verkörpern, vermieden werden.

Als Beispiel einige Farben, die bei der kantonesischen chinesischen Oper und bei dem Löwenkopf verwendet werden:

Rot:
Loyalität, Rechtschaffenheit, Mut. Rot symbolisiert außerdem die Farbe des Blutes, welches die Essenz des Lebens ist. Der Farbe wird zudem Glück zugesprochen und es ist die dominanteste Farbe.

Schwarz:
Einfachheit, Jugend, geradeheraus, rebellisch, emotional, grob, dickköpfig

Gelb:
Schlauheit, Weisheit

Blau:
Schwierig, wild (Blau wird mit dem Tode assoziiert)

Gold (Gelbgold):
Hoch stehende Unsterbliche

Silber:
Unsterblichkeit

Das sind nur ein paar Beispiele von Farben und einige ihrer Bedeutungen. Farben können gleichzeitig mehrere Bedeutungen haben. Einige Farben gelten als schlechtes Omen, haben aber andererseits eine andere symbolische Bedeutung im Kontext mit anderen chinesischen Traditionen.

Beispiel: Grün als Grundfarbe für das Löwengesicht kann die gleiche Bedeutung wie blau haben, allerdings in einer schwächeren Abstufung, außerdem symbolisiert es Geister und übernatürliche Erscheinungen. Zusätzlich ist sie eine Glück bringende Farbe in einem anderen Zusammenhang.

Die Nase des Löwen ist sehr oft grün. Die Aussprache von grün ist der Aussprache der Zahl 6 sehr ähnlich und symbolisiert Lu Chi, die 6 Atemzüge des Lebens (auf denen das Yin & Yang Prinzip basiert). Rot steht normalerweise für etwas Gutes, wird aber nicht für die Nase benutzt, da es bedeuten würde, der Löwe ist streitlustig und will immer kämpfen.

Heutzutage gibt es viele Farbkombinationen, in erster Linie bei Wettbewerben, die keinerlei religiöse o. ä. Bedeutung haben. Es bleibt festzuhalten, dass, egal ob ein Gesicht gelb, rot oder schwarz ist, dies nicht gleich bedeutet, dass der Löwe ein Liu Bei, Kwan Yu oder Zhang Fei Löwe ist. Der Löwe braucht dafür noch die anderen passenden Attribute wie z. B. den entsprechenden Bart (in Farbe und Länge). Wenn man die Farbe eines Löwen wählt, ist es also wichtig, die Bedeutungen der Farben zu kennen, besonders wenn der Löwe für Segnungen gebraucht wird. Des Weiteren sollte man sowohl den Glauben der Tänzer, als auch den Glauben der Person, für die der Tanz gemacht wird, kennen und berücksichtigen. Bestes Beispiel hierfür ist Silber. Man glaubt, da es ein glänzendes Metall ist, steht es für etwas Gutes. Das Schriftzeichen für Silber ist Yin, aber es gibt ein ähnlich ausgesprochenes Schriftzeichen, das für Tod/Körper steht, dieses in Verbindung mit dem Schriftzeichen für Shih (Löwe) - welches ähnlich klingt wie das Zeichen für Führen/Leiten - könnte bei falscher Betonung auch bedeuten: Einen toten Körper führen.

Ein weißer Bart steht für Weisheit, ein weißer Löwe wäre nicht so gut, da weiß auch die Farbe ist, die die Chinesen während der Trauer tragen. Andere Zeichen, die auf den Löwen gemalt werden, sind verschiedene Zeichen und Symbole für Glück. Die Grundfarbe basiert hauptsächlich auf den Farben der fünf Elemente, die anderen Farben sind dann aus den Farben gemixt oder eine Unterfarbe. Man darf nicht vergessen, dass der Großteil des südlichen Löwen auf der kantonesischen Kultur und Sprache basiert, was aber nicht heißt, dass die nördliche und die Mandarinsprache keinerlei Einfluss auf den südlichen Löwen gehabt haben.

Grün oder Glücksgeld in Empfang nehmen - Chiang/Li See
Selbst bei der einfachsten Art nimmt der Löwe nicht einfach das Chiang und rennt weg. Der Löwe erkundet es erst dreimal, bevor er es nimmt. Der Löwe ist immer auf der Hut, testet, ob es keine Falle gibt. Zuerst riecht er daran und springt zurück. Dann probiert er es vorsichtig und beim dritten Mal, wenn er sich sicher fühlt, nimmt er es. Es gibt viele Möglichkeiten für das Empfangen des Chiang. Es kann auch sein, dass die Person das Gemüse und das Li See einfach über eine Tür hängt. Man unterscheidet grundsätzlich 5 Kategorien für das Chiang: Geschichtenpuzzle (historisch/Legenden), Wortpuzzle, religiöse Puzzle, Fähigkeitenpuzzle und Tierpuzzle.



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Wortpuzzle
Wortpuzzles können sehr simpel sein, wie z. B. drei Orangen am Boden. Der Löwe nimmt die Orangen, teilt sie und kann mit den Teilen ein Wort (chinesisches Schriftzeichen) oder einen Spruch, der zur Situation passt, formen. Bei einem Geburtstag ist es das Schriftzeichen für ein langes Leben (Sau), bei Hochzeiten das Zeichen für doppeltes Glück. Das Zeichen für Glück ist immer gern gesehen und die Zeichen für Gesundheit, Werte und Erfolg sind auch sehr populär.

Es kann aber auch komplizierter sein. Ein Schriftzeichen oder zwei sind auf dem Boden z. B. mit Bambusstöcken falsch zusammengelegt. Der Löwe muss dann mit den Stöcken das richtige Schriftzeichen bilden, ohne einen wegzulassen oder hinzuzufügen. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Löwe drei Orangen bekommt, sie zerteilen muss und in drei Richtungen spuckt. Oder der Löwe muss 3 Orangen jeweils in vier Teile teilen und aus den Stücken drei Lotusblüten bilden (die Lotusblume ist ein Zeichen für die Wiedergeburt, weil sie an ungünstigen Plätzen wachsen kann und trotzdem wunderschön ist). Der Löwe legt zwei der Blüten neben die Tür und die Dritte gibt er der Person, die geehrt wird.

Fähigkeiten Puzzle
Wenn die Person, die den Tanz bestellt hat, die Fähigkeiten des Löwen testen will, hängt sie das Chiang über den Eingang, ca. 3-5 Meter hoch. Wenn es nicht zu hoch ist, stellt sich der Löwe auf die Hinterbeine. Für die Tänzer unter dem Kostüm heißt das, dass der Vordermann auf die Schultern des Hintermanns steigt. Manchmal bildet eine Gruppe aus Schulmitgliedern auch eine Pyramide mit Schilden oder Holzplattformen. Vereinzelt gibt es auch menschliche Pyramiden. Oder der Kopf und Körper wird an langen Bambusstöcken befestigt, mit dem die Tänzer dann das Chiang erreichen. Mit verschiedenen Gegenständen (Tische, große Vasen, etc.) werden Hindernisse wie Berge oder Flüsse etc. dargestellt, die der Löwe auf seinem Weg zum Chiang überwinden muss. Damit werden die Fähigkeiten des Löwen getestet. Einer der schwierigsten Tests ist das Bewegen auf hohen Metallstangen, auf denen sich oben schmale Plattformen befinden. Der Löwe muss von Plattform zu Plattform springen.

Storypuzzle - Historisch/Legenden/Mythen
Diese Puzzles erzählen ein Ereignis der chinesischen Geschichte, meistens sind es Geschichten aus den 3 Königreichen, die während des Zusammenbruchs der Han-Dynastie entstanden. Eine ist die Geschichte "Kwan Yu tötet 6 Generäle an 5 Toren". Die Geschichte entstand, als Kwan Yu von Liu Bei und Zhang Fei getrennt war. Tsao Tsao (Herrscher des Wie Königreiches) wollte schon lange Kwan Yu in seinen Diensten haben, da Kwan Yu als perfekter Kämpfer galt. So kam Kwan Yu zum Schutz der Familie Liu in Tsao Tsaos Dienste. Er wollte nur so lange bleiben, bis er herausgefunden hatte, wo seine Brüder waren bzw. in welcher Verfassung sie waren und er blieb nur unter der Bedingung, dass er gehen konnte, sobald er sie wieder gefunden hatte. Tsao Tsao behandelte ihn und die Familie Liu königlich und mit äußerster Fürsorge. Als Dank dafür tötete Kwan Yu 2 feindliche Generäle, die Tsao Tsaos Generäle nicht selber töten konnten. Als Kwan Yu seine Brüder fand, wollte er sich wieder mit ihnen vereinen, obwohl er auch bleiben und reich und berühmt hätte werden können. Das lag an seiner unerschütterlichen Loyalität seinen Brüdern gegenüber.

Tsao Tsao gab seine Erlaubnis, dass Kwan Yu gehen durfte, verweigerte ihm aber den Pass, den er brauchte, um durch die 5 Tore zu kommen. Kwan Yu musste 5 Generäle töten, die ihn nicht passieren lassen wollten, den sie wussten, dass er ein gefährlicher Feind für sie werden könnte. Für dieses Puzzle sollte der Kwan Yu Löwe benutzt werden. Es gibt 5 Flaggen (oder 6 Waffen, die die Generäle benutzten), die die 5 Tore darstellen. Jede Flagge trägt den Namen eines Generals oder den Namen eines Tores. Die Tore müssen in der richtigen Reihenfolge durchlaufen werden.

1. Kong Xiu am Dongling Pass,
2. Meng Tan und Han Qu am Louyang,
3. Bian Xi am Si Fluss Pass,
4. Wang Zhi am YingYang Tor
5. Qin Qi an der Fähre am gelben Fluss.

Die Flaggen werden entweder in der Mitte durchgebrochen oder zur Seite gestoßen. Dann wird eine Mandarine genommen, zerteilt und in drei Richtungen gespuckt. Wenn alle 5 besiegt sind, geht der Löwe zum Chiang. Er hebt nacheinander zwei Schriftzeichen (Glückwünsche o. ä.) auf und gibt sie dem Gastgeber. Im Jahr des Pferdes wurde eine Pferdefigur in eine Schale getan und unter der Schale war ein Kopf Salat und das Li See mit Wasser und Münzen. Der Löwe nahm das Pferd und gab es dem Sifu. Dann schmiss er die Schale um, nahm den Salat und das Li See. Der Salat wurde in drei Richtungen gespuckt, die Münzen wurden weggeschmissen. Das Wasser wurde mit einem Handtuch aufgewischt. Der Sifu überreichte dann das Pferd dem Gastgeber und wünschte ihm Erfolg für das kommende Jahr.

Es gibt zwei weitere populäre Geschichten aus dieser Zeit, die der Löwe spielen kann. Eine handelt von Liu Bei und seinen drei Besuchen bei Zhuge Liang (Chu Ko Leong/Leung), auch bekannt als der schlafende Drache, der als einer der brillantesten Gelehrten in Chinas Geschichte gehalten wird. Liu Bei reiste 3-mal sehr weit, um diesem seine Dienste anzubieten und wartete jedes Mal geduldig und unterwürfig. Eine andere Geschichte erzählt von Zhang Fei, der mit nur 100 Mann eine 10.000 Mann starke Wie-Armee an der Chang Ban Brücke aufhielt, bis die Shu Leute fliehen konnten.

Religiöse Puzzle - Feng Shui/Tao/Buddhismus
Eine andere Zusammenstellung von Puzzles basiert auf der Religion (Feng Shui/Tao/Buddhismus). Bei einem besonderen Puzzle geht es um die 5 Elemente. Wichtig bei einem Puzzle mit den 5 Elementen ist die richtige Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich auf die Schöpfung, ist sie falsch, bedeutet das Zerstörung. Die richtige Reihenfolge ist: Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde. Das Metall steht für die Elemente in der Erde und lässt das Wasser fließen. Das Wasser bringt Leben in die Bäume (Holz). Das Holz lässt Feuer brennen. Durch Feuer entsteht Erde (Asche usw.) und in der Erde entsteht Metall. Der Kreislauf geht weiter und die Schöpfung bleibt bestehen.

Als Beispiel für Zerstörung dient folgende Reihenfolge: Metall auf Holz, Holz auf Erde, die Erde zerstört Wasser, Wasser zerstört Feuer und Feuer zerstört Metall. Das bedeutet für die Löwentänzer, dass sie unbedingt die Reihenfolge beachten müssen, da es ansonsten Unglück für den Auftraggeber bedeuten würde. Wie erkennt man ein 5-Elemente-Puzzle? Für die Elemente werden entweder Banner oder rotes Papier, auf denen die Schriftzeichen der Elemente stehen, benutzt. Manchmal werden den Elementen Farben zugeordnet: Metall = Weiß, Wasser = Schwarz/Violet/Blau, Holz = Grün, Feuer = Rot, Erde = Gelb. Oder ein Objekt symbolisiert das Element, z. B. ein Stück Holz für Holz usw. Dazu wird immer eine Orange oder Mandarine gelegt. Zuerst wird das Obst genommen, dann das Banner. Nachdem das Puzzle fertig ist, geht der Löwe zum Chiang. Natürlich gibt es hier auch verschiedene Variationen der Lösung. Andere religiöse Puzzles beziehen sich auf die 8 Triagramme des Ba Gua. Eins der Bekanntesten ist "die 7 Sterne des Großen Bären begleiten den Mond".

Tier Puzzle - Löwe trifft die Schlange
Zu den Tier-Puzzles gehören auch Insekten und andere Kreaturen. In einigen Tänzen muss der Löwe das Tier besiegen, um das Chiang zu bekommen, in anderen ist das Chiang im Tier oder darunter. Der Löwe kämpft u. a. gegen Skorpione, Schlangen, Krebse, Tausendfüßler, Schildkröten usw.

Die ersten vier Schritte sind immer gleich, der Löwe umkreist oder springt dreimal über das Tier, bevor er von hinten darauf springt. Dann muss er die Beute bewegungsunfähig machen. Tut er dies nicht, kann das den Tod bedeuten. Die Schlange könnte beißen, der Skorpion stechen. Beim Skorpion sollte zuerst der Stachel entfernt werden. Ist die Beute bewegungsunfähig, werden als Erstes die Augen (Orangen oder Mandarinen) entfernt, dann die Zähne, usw. Die Füße, wenn vorhanden, werden dann entfernt, um ein Weglaufen zu verhindern. Bei einer Schlange ist das Chiang meist als Haut um den Körper geschlungen, der Löwe frisst die Schlange und spuckt sie ohne Chiang wieder aus. Bei Skorpionen oder Krebsen stellt eine Schale den Panzer des Tieres da. Der Löwe knackt den Panzer und bekommt das Chiang.

Wenn eine Schale mit Wasser benutzt wird, kann man auf den Rand springen. Wenn Münzen darin sind und diese herausfallen, ist das Chiang erhalten. Andere trinken das Wasser oder simulieren das Trinken. Wenn die Schale unter einem hölzernen Pferd steht, ist das ein Symbol für einen Fluss und das Wasser muss nicht getrunken werden.

Das geschriebene Chinesisch besteht größtenteils aus Ideogrammen. Viele der Traditionen und der Glaube sind durch die Sprache entstanden und werden durch Schriftzeichen dargestellt. Als Beispiel: Wenn jemandem eine Orange gereicht wird oder beim Löwentanz eine Orange gereicht wird bzw. der Löwe sie ausspuckt, wünscht man dem Empfänger/Auftraggeber Glück. Daher wird auch der Fehler gemacht, das Zeichen für Orange als Zeichen für Glück zu bezeichnen. Wichtig ist, dass umso schwerer das Puzzle ist, umso größer auch das Glück oder die Gesundheit ist, die die empfangende Person erhält. Zusätzlich steigen die Fähigkeiten und das Ansehen des Löwen.

Dai Fut - Großköpfiger Buddha
Der südliche Löwe wird oft von einem großköpfigen Buddha (Dai Fut) begleitet. Er ist auch als Mönch, lachender Buddha oder lustiger Mann bekannt. Er begleitet den Löwen bei seiner Reise und gibt den Zuschauern gute Ratschläge. Er dient in erster Linie der Unterhaltung und führt den Löwen. Es gibt ein weibliches Gegenstück (Liu Tsui), der wird aber nie ohne den Dai Tou Fut gespielt. Der Buddha und seine weiblich Begleitung Liu Tsui waren ein eigenständiger Mythos, bevor sie von der chinesischen Oper in den Löwentanz eingegliedert wurden. In Dr. William Hus Buch – Chinese Lion Dance Explained – gibt es eine ausführliche, mythologische Geschichte über Dai Fut und Liu Tsui (jadegrüne Weide). Fälschlicherweise wird die Story des Mönchs der den Löwen zähmt als Grundlage für den Buddha genommen. Die Story erklärt aber nicht die Anwesenheit Liu Tsius. Andere Geschichten erzählen davon, das Fans des Löwen ein Buddhakostüm benutzten, um ihm zu folgen.

Schlusswort
Eines geht ganz sicher aus diesem Text hervor - versteht man den chinesischen Löwentanz, versteht man die chinesische Kultur. Wahrscheinlich beinhaltet keine andere chinesische Tradition so viele Aspekte einer Kultur in der einen oder anderen Form wie der Löwentanz. Der Löwentanz vereint Religion (Taoismus Buddhismus, Feng Shui und die Astrologie), Geschichte (Mythen, Legenden und Tatsachen), die Kunst (chinesische Oper, Akrobatik, Kampfkunst, Musik und Kalligraphie), Wissenschaft (Astronomie, Wetter und Landwirtschaft), die Sprache und sogar das Essen.

© Ali Ol / Björn Henke
Kung-Fu WebMag /
German Chow Gar Association / VFCK



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