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Chinesische Kalligrafie



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Schönschreiben gilt in China und chinesisch beeinflussten Kulturen als eigene Kunst, wobei sich Schönschreiben und Kalligrafie beide sehr nahe stehen, denn sie werden mit denselben Instrumenten ausgeführt und verbinden sich häufig, etwa durch das Einfügen von Gedichten in Gemälden oder durch das Anlegen von Kalligrafien bei Figuren oder Szenen.

Nicht nur richtiges, sondern auch ausdrucksstarkes Kalligrafisieren gehörte seit jeher zu den Fähigkeiten, die jeden Beamten auszeichneten, die von jedem Künstler erwartet wurden und die auch sonst als Zeichen von Bildung und Charakter galten. Die meisten chinesischen Schriftzeichen sind seit mehr als 2000 Jahren unverändert. Doch die Art zu schreiben hat sich mehrfach geändert. Heute unterscheidet man vier Stilrichtungen. Mit der Reichseinigung führte der erste Kaiser, Qin Shi Huang Di, die kleine Siegelschrift als erste vereinheitlichte Schrift ein. Die Zeichen wurden zu rechteckigen Formen mit abgerundeten Ecken gedehnt, eine Schrift, die sehr schwer lesbar ist und heute nur noch auf Siegeln verwendet wird. Schon am Ende der Qin-Dynastie erkannte man die Notwendigkeit, eine leichtere Schrift zu entwickeln; sie wird Kanzleischrift genannt. In der Han-Dynastie schließlich, die in vielfacher Weise für die chinesische Kultur prägend war, führte man die sogenannte Normalschrift als verbindlich ein, die bis heute im Alltag Verwendung findet. Dem Kalligrafen konnten solche Normierungen jedoch keine Freude bringen, sollte die Handschrift doch gerade seine Individualität beweisen.

Somit entwickelte sich die Kursiv- oder Graphschrift, bei der die einzelnen Striche meist kontinuierlich geschrieben werden, ohne dass man den Pinsel abnimmt und wieder neu aufsetzt. So entstand eine hochindividuelle, ästhetische und künstlerische Schrift, die allerdings sehr schwer zu lesen ist und deshalb nur in der Kalligrafie verwendet wird.

© Ali Ol / Björn Henke
Kung-Fu WebMag /
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