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Motivation

im Kung-Fu



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Der folgende Bericht wurde von Kung-Fu Schüler Matthias (17 Jahre) im Rahmen seines 2-wöchigen gymnasialen Ausbildungspraktikums (Juli 08) in der Fongs Kung Fu Schule Rosenheim verfasst. Das Thema hat er selbst gewählt.

Woher kommt die Motivation das wir immer wieder zum Training auftauchen, obwohl wir wissen dass es wieder anstrengend wird? Sicher ist die Motivation bei jedem verschieden, manche machen es nur der Fitness willen wobei Kinder vielleicht eher von Jet Li, oder sonstige "Kung-Fu Stars" beeindruckt sind.

Ich erinnere mich noch als ich mit 13 einen Jackie Chan Film sah und total begeistert war wie er seine Gegner mit spektakulären Sprungkicks und alle möglichen Gegenständen durch die Luft beförderte... Ich informierte mich was für einen Kampfsport er betreibt... Kung-Fu hat mir jemand gesagt. Kung-Fu? Ist doch so was asiatisches mit Akrobatik und Ziegel zerschlagen - oder war das Karate? Ich wollte es auf jeden Fall ausprobieren und so fand ich im Internet die Adresse der Fong´s Kung-Fu Schulen Rosenheim in Bruckmühl. Gleich am nächsten Trainings Tag machte ich ein Schnuppertraining und obwohl ich keine Salti und Schrauben vorfinden konnte war ich von diesem "Sport" gefesselt. Ich hörte auf im Verein zu turnen, da mich das Lernen von Kämpfen, sowohl mit dem Körper als auch mit Waffen irgendwie noch mehr reizte als die von mir erwartete Akrobatik. Ich stellte fest dass mir das traditionelle Kung-Fu besser gefiel als reine Akrobatik. Weshalb, dass wusste ich damals nicht - und heute auch nicht. Die ziemlich kindliche Vorstellung von Jackie Chan artigem Kämpfen wich sehr schnell einer etwas realistischeren Einschätzung des Kung-Fu, und trotzdem verlor es nichts an Wert für mich und meine Motivation musste sich natürlich irgendwie verändert haben.

Dadurch dass ich im Kung-Fu immer wieder neues lernte und es scheinbar unendlich neue Sachen zu entdecken gibt war das Kung-Fu für mich nicht etwas das ich mit anderen Sportarten vergleichen konnte die ich vorher betrieb. Die ständige Herausforderung der ich im Training begegnen musste, sei es nun Sei Ping Ma stehen oder das ausdauernde Wiederholen von Formen forderten mich auch mental (und tut es natürlich immer noch). Und mein Bild des Kung-Fu als ein rein körperliches Kampfsystem änderte sich allmählich und ich begann auch an mentalen Aspekten zu arbeiten. Die ganzheitliche Herangehensweise einer Kung-Fu Ausbildung macht das Ganze noch viel wertvoller für mich. So erweiterte sich meine Motivation vom Wunsch Kämpfen zu lernen um den Aspekt der charakterlichen Schulung. Jetzt sehe ich das Kung-Fu als ein Mittel das best mögliche aus meinem körperlichen und geistigen Potential zu holen und mich immer weiter zu stärken, sowohl meinen Körper und Geist. Und ich denke auch, dass das Kung-Fu eine exzellente Methode ist seine Gefühle zu kontrollieren, ehrlich zu sich selbst zu sein und sein Ego zu dämpfen, dass immer nach Anerkennung sucht.

Als Fazit kann man sagen, egal aus welcher Motivation man heraus Kung-Fu trainiert, solang es nicht zur Schädigung anderer erlernt wird, ist es eine vielfältige Bereicherung für jeden der es ernsthaft erlernen möchte.

© Matthias Mayer
Fongs Kung-Fu Rosenheim / VFCK



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